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Was verbindet Disco-Nächte
mit Football-Fieber?

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Der Film Saturday Night Fever kam im Dezember 1977 in die Kinos. 1978 veröffentlichten die Bee Gees den Titelsong des Films als Single, der wochenlang sowohl die US‑amerikanischen als auch die britischen Charts anführte. Doch bereits 1979 hatte die Disco‑Welle ihren Höhepunkt überschritten. Weiße Polyesteranzüge, goldene Medaillons und offen zur Schau gestellte Brustbehaarung waren inzwischen zum Gegenstand von Spott und Parodien geworden.

Im Einklang mit diesem Stimmungswandel schlossen sich die Chicago White Sox mit dem lokalen Rock‑DJ Steve Dahl zusammen und veranstalteten ein Promotion‑Event unter dem Namen Disco Demolition Night. Fans erhielten vergünstigte Eintrittskarten für das Spiel, wenn sie eine Disco‑Schallplatte mitbrachten, die in einen großen Container geworfen und während eines Doubleheaders zwischen den White Sox und den Detroit Tigers von Dahl mit Dynamit gesprengt wurde.

  • Das Ereignis erregte großes öffentliches Aufsehen und zog rund 50.000 Zuschauer an – weit mehr, als das Stadion fassen konnte.1 Als die Schallplatten gesprengt wurden und eine gewaltige Explosion samt großem Krater entstand, stürmten Tausende aufgeputschter Fans das Spielfeld. Sie rissen den Rasen heraus, entzündeten Lagerfeuer, zerstörten einen Schlagkäfig und stahlen sogar die Bases.

    Die Ausschreitungen und die daraus resultierenden Schäden machten das Spielfeld unbespielbar, sodass das zweite Spiel den Detroit Tigers kampflos zugesprochen werden musste. Die finanziellen Verluste der Veranstaltung – für die die Eintrittskarten nur 98 Cent gekostet hatten – hielten sich zwar in Grenzen. Doch die Schäden am Spielfeld, die Einnahmeverluste durch das abgesagte Spiel sowie die anschließende negative Berichterstattung erhöhten die Kosten, die letztlich von den White Sox getragen werden mussten.

  • Das Chaos von heute 

    Unser Musikgeschmack mag sich verändert haben, doch unsere Neigung, Chaos zu verursachen, ist geblieben.

    Von sozialen Medien, die Zwietracht säen und Fehlinformationen verbreiten, bis hin zu den verschärften Spannungen nach einem Jahr voller Wahlen: Die Gefahr von Schäden und Betriebsunterbrechungen infolge politischer Gewalt nimmt zu. Gleichzeitig fühlt sich ein Viertel der Unternehmensverantwortlichen nach eigenen Angaben nicht ausreichend auf diese Herausforderung vorbereitet.

    Unternehmen, die anfällig für Streiks, Ausschreitungen und zivile Unruhen sind, sollten daher auf Versicherungen setzen, um dieses Risiko abzufedern – und den Geschäftsbetrieb schnell wieder aufnehmen zu können, ganz gleich, wie groß das Chaos auch ist.

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1 - https://www.chicagohistory.org/disco-demolition-night/